Mit dem folgenden zweiteiligen Guide möchte ich euch den Einstieg in das elektonische Rauchen erleichtern. Ich werde versuchen auf alle wichtigen Fragen einzugehen um euch so einen streßfreien Einstieg zu ermöglichen. Vielleicht könnt ihr so die eine oder andere Hürde überspringen oder Fehler vermeiden. Immerhin habe ich diese schon für euch gemacht
Ist e-Rauchen überhaupt etwas für mich?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Grundsätzlich habe ich im Freundes- und Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, das man nicht aus einer Lust und Laune den Umstieg wagen sollte. Vielmehr sollte schon ein grundsätzlicher Wille bestehen mit dem Rauchen aufzuhören oder es einzuschränken.
Alle Raucher die aufgrund von Kurzatmigkeit, Raucherhusten etc. oder aber auch wegen Verbannung aus der Wohnung (Balkonraucher) schon einmal ernsthaft versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören – oder es einzuschränken – sind aussichtsreiche Kandidaten für die elektrische Zigarette.
Kurz gesagt ist die e-Zigarette optimal für alle Raucher geeignet die eigentlich aufgrund der Vernunft aufhören wollen zu rauchen, es aber trotzdem nicht wirklich wollen weil sie gerne rauchen oder nicht auf die Gewohnheit verzichten wollen.
Alle Leute die ich kennengelernt habe, die das e-Rauchen nur einmal probieren wollten weil sie es irgendwie stylisch finden waren innerhalb von wenigen Stunden wieder bei der klassischen Zichte.
Wie finde ich am besten heraus ob eine elektronische Zigarette eine Alternative für mich ist?

Es ist durchaus verständlich, das man erst einmal probieren möchte ob das dampfen etwas für einen ist ohne sich gleich ein komplettes Set für 40-70 EUR zu kaufen. Für den ersten Test gibt es recht preiswerte Einweg-E-Zigaretten mit denen man austesten kann ob man mit der Technik usw. klarkommen kann.
Diese Einwegzigaretten ersetzen von der Reichweite her ungefähr eine halbe bis ganze Schachtel Zigaretten. Wenn man schon hier merkt die Technik ist nichts für mich, dann sollte man sich erst gar kein richtiges Set zulegen.
Wenn ihr eine Einwegzichte probieren wollt, dann beschränkt euch bei der Beurteilung bitte nur auf die Technik, das Gefühl des Dampfes und ob euere Sucht befriedigt wird.
Den Geschmack bewertet bitte nicht! Die ganzen Einwegmodelle sind zwar i.d.R. mit tabakartigen Aromen befüllt, aber schmecken müssen sie deswegen noch lange nicht. Das passende Liquid für sich zu finden ist nämlich fast das schwerste an der ganzen e-Dampferei.
Einwegmodelle findet ihr z.B. bei Besserrauchen.de →
Welches Modell ist das richtige für mich?
Jetzt wird es richtig schwierig ![]()
Leider – oder zum Glück – gibt es bei den elektronischen Zigaretten unzählige Modelle und Variationen. Besonders verwirrend ist auch die schlechte Angewohnheit, das fast jeder Händler seine Dampfgeräte anders benennt. So gibt es ein und dasselbe Modell mit unzähligen Beszeichnungen in den Shops. Das ist besonders für den Anfänger recht blöd, da man nicht immer erkennen kann ob der Verdampfer von Händler A an den Akku von Händler B passt.
Damit haben wir aber immer noch nicht die Frage beantwortet welches Modell denn nun das passende für den angehenden Dampfer ist.
Ich möchte hier nun auch nicht die ganzen Modelle und Varianten aufzählen. Eine grobe Übersicht findet ihr hier in meinem Blog unter der Typenübersicht →
Grundsätzlich sollte man sich bei der Auswahl “seiner” e-Zigarette immer vorher darüber im klaren sein wieviel man normalerweise raucht, ob einem die Optik wichtig ist und besonders ob man gerne fummelt oder es eher einfach und bequem haben möchte.
Nehmen wir z.B. einen schwachen Raucher, der rund 10-12 Kippen am Tag raucht. Für diesen Typ wäre ein kleines Modell (DSE103, M401 usw) passend. Diese e-Zigaretten kommen von Größe und Optik einer echten Zigarette auch am nächsten. Leider haben die kleinen Modelle alle automatische Akkus, die recht empfindlich sind. Außerdem ist das befüllen der kleinen Depots auch nicht jedermanns Sache.
Ein starker Raucher wird mit so einem kleinen Modell sicher nicht glücklich. Dieser würde sich dabei eher wie ein Akkujockey vorkommen, der mehr Zeit mir Akkuwechseln und Depotfüllen verbringt als mit dem dampfen.
Der Durchschnittsraucher sollte zu einem der Penmodelle greifen (DSE 901, Joye 510), denn diese e-Zigaretten haben größere Depots und es gibt auch manuelle Akkus. Außerdem sind hier – zumindest für die 510′er – auch leistungsfähigere Akkus auf dem Markt, die das ewige Wechseln schon reduzieren können. Die Penmodelle sind allerdings schon merklich größer (länger) als eine normale Zigarette und auch schon von weitem optisch von dieser unterscheidbar.

Der starke Raucher (25+ Zigaretten/Tag) sollte meiner Meinung nach direkt zur eGo greifen. Die normale eGo besitzt einen Verdampfer aus der Penklasse (Joye 510) und hat einen sehr leistungsstarken 600mAh Akku. Mit so einem Kaliber kann auch ein starker Raucher mit zwei Akkus gut über den Tag kommen. Hinderlich sind dort dann nur noch die verhältnismäßig kleinen Depots. Dieses Problem lässt sich aber mit dem T-Modell lösen, das einen Tank als Depot hat. Optisch erinnern diese Modelle nicht einmal mehr entfernt an eine klassische Zigarette. Optikraucher werden damit also nicht glücklich.
Wie ihr seht, sollte man vorher genau abwägen was einem wichtig ist.
Mein persönlicher Tipp ist die eGo-T. Sie erinnert zwar wie schon beschrieben nicht im entferntesten an eine normale Zichte, ist dafür aber das Modell das am wenigsten Probleme macht. Alleine durch den Tank spart man sich einiges an Nerven, die besonders Einsteiger gerne einmal verlieren wenn das Wattedepot der anderen Modelle mal wieder kein Liquid abgeben will oder andersherum inkontinent ist und das Dampfgerät flutet. Dazu aber später mehr.
Alle angesprochenen Modelle findet ihr z.B. bei Besserrauchen.de →(ES504 = 510, eTube = eGo)
Was dampfe ich denn jetzt?

Nun kommen wir zur schwersten Frage überhaupt. Welches Liquid passt zu mir? Vorneweg muß ich hier gestehen, das man hier keine allgemeingültige Aussage machen kann. Dazu sind die Geschmäcker einfach zu unterschiedlich.
Was ich aber schon einmal verraten kann, ist das man sich als Einsteiger wahrscheinlich durch zahllose Liquids dampfen wird bis man das passende gefunden hat. Man muß nämlich so ehrlich sein und sagen das es kein Liquid gibt, das zu 100% wie eine echte Zigarette schmeckt. Zumindest habe ich bisher keines gefunden. Viele kommen dem Aroma einer echten Kippe aber schon recht nahe, aber eben nur nahe.
Hier hilft wirklich nur probieren oder Erfahrungsberichte von anderen Dampfern zu lesen.
Wichtig zu wissen ist aber, das die meisten Liquids genauso wie die e-Zigaretten aus China kommen. Dazu kann man stehen wie man will. Ich persönlich habe da kein großes Vertrauen in unsere asiatischen Freunde und bevorzuge daher Liquids aus europäischer Produktion. Vielleicht sind meine Bedenken unbegründet, da ich habe da einfach ein besseres Gefühl. Leider bieten die meisten Händler das Chinaliquid an. Der Dampfstoff aus europäischer Produktion ist aber immer mehr im kommen. So werden z.B. die D.V. Premier und Black-Label Serien von Totally Wicked →in Europa produziert. Selbstverständlich auch nur mit Grundstoffen aus europäischer Produktion. Dies gilt auch für den italienischen Hersteller Flavour Art →
Ebenso wichtig ist der Grundstoff des Liquids. Hier wird entweder Propylenglycol (PG) und/oder Glycerin (VG) verwendet.
Dabei ist zu beachten, das PG-Liquid weniger dichten Dampf erzeugt, dafür aber mehr Druck auf der Lunge erzeugt und weniger süß ist.
VG hingegen ist süßer, produziert viel und dichten Dampf der aber wesentlich weicher als der des PG ist. Somit kratzt er weniger im Hals und drückt weniger auf die Lunge. Aus diesem Grund wird fast immer eine Mischung aus beidem verwendet. Wobei hier mehr PG als VG verwendet wird.
Liquids gibt es in verschiedenen Niktoinstärken. Diese gehen von 36mg bis zu nikotinfrei. Welche Stärke für wen passt, erläutere ich dann im zweiten Teil.
Wie kommt das Liquid in die e-Zigarette?
Ein oft unterschätztes Problem bei Einsteigern ist die Art des Depots. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie man sein e-Zichte betanken kann.

1) Normale Wattedepots
Die üblichen Depots einer e-Zigarette sind mit Watte gefüllt. Diese soll das Liquid aufnehmen und nach Bedarf wieder abgeben.
Sofern die Watte neu ist klappt das ganze in der Regel auch mehr oder weniger gut. Je nach Qualität der Watte, Depotgröße und Dampfverhalten kann man so ein Depot 3-5 mal wiederbefüllen. Vieles hängt hier wirklich mit der Qualität der verwendeten Watte zusammen. Die Watte hat nämlich die Angewohnheit zu schrumpfen und u.U. zu verhärten. Je schlechter die Watte umso schneller passiert das. Die folgen sind unregeläßige Liquidabgabe bis hin zum fluten des Verdampfers. Auch wird das befüllen immer schwerer je älter die Watte ist. Meistens muß man schon bei der zweiten Füllung mit Stecknadeln oder Büroklammern dafür sorgen das genug Liquid aufgenommen wird.

2) Cartomizer
Hierbei handelt es sich um Depots in denen der Verdampfer gleich mit eingebaut ist (oder umgekehrt). Der Vorteil solcher Cartomizer ist, dass sie sehr zuverlässig das Liquid abgeben. Allerdings sind sie im Verhältnis zu normalen Depots auch recht teuer und können nur mit viel Aufwand – wenn überhaupt – wiederbefüllt werden. Außerdem ist die Auswahl der verfügbaren Geschmacksrichtungen sehr begrenzt und. Von der Handhabung sind sie für Einsteiger aber definitv besser geeignet als normale Wattedepots, sofern man nicht beabsichtigt sie mehrfach zu befüllen.

3) Tanksystem
Hierbei handelt es sich um ein großes Depot, das ohne Watte auskommt. Abgesehen von Bastlerlösungen gibt es bisher nur die eGo-T in dieser Form. Das System hat eigentlich nur Vorteile. Das befüllen ist ein Kinderspiel, da einfach der Deckel vom Tank abgenommen wird, das Liquid eingefüllt und der Deckel wieder aufgeklipst wird. Das ganze System sorgt sehr zuverlässig für einen konstanten Liquidfluss, verhindert das fluten des Verdampfers.
Obendrein kann man die Depots praktisch unzählige Male wiederbefüllen, da es im Prinzip keinen Verschleiß gibt. Allerdings ist das eGo-T-System auch am teuersten. Nichts desto Trotz ist es meiner Meinung nach das optimale System für Einsteiger.

4) Tröpfeln
Neben den Depots gibt es auch die Möglichkeit das Liquid direkt auf den Verdampfer zu tropfen.
Das hat den Vorteil man braucht keine Depots, kann seinen Konsum recht genau kontrollieren und dampft umgerechnet nur gut eine normale Zigarette. Dazu entfernt man das Depot und tropft 2-3 Tropfe Liquid direkt auf das Verdampfernetz. Nun setzt man das Depot (ohne Watte) wieder auf und dampft. Sobald es nicht mehr schmeckt hat man ca. eine Zigarette geraucht nun muß man nachtropfen. Diese Variante ist auch von Einsteigern sehr einfach durchzuführen. Es gibt auch sogenannte DripTips, das sind Mundstücke mit einer durchgehenden Bohrung. Diese werden dann anstelle des Depots auf den Verdampfer gesetzt und ermöglichen durch die Bohrung das direkte Durchtröpfeln.
Im zweiten Teil werde ich euch noch einige Tipps und Tricks verraten.






Die Elektrische Zigarette ist wirklich für fast jeden geeignet, ich möchte meine nicht mehr hergeben nicht nur das ich mich gesundheitlich besser fühle auch Sportlich kann ich wieder bessere Leistungen bringen. Ich hoffe das mehr Raucher auf die Elektrische Zigarette umsteigen.
Lg
Tobias
Hallo,
ich bin seit 4 Tagen E – Raucher, bis vor 4 Tagen habe ich noch 20-25 Zigaretten am Tag geraucht, dies änderte sich allerdings schlagartig, als meine beiden Ego T`s per Post bei mir ankamen!
Seit die Akkus geladen sind, habe ich keine normale Zigarette mehr angefasst! Ich kann das E Rauchen nur empfehlen! Der Geschmack ist deutlich besser, man riecht nicht mehr nach Rauch und sogar meine Freundin die eine ehemalige Raucherin ist, empfindet das E- Dampfen in der Wohnung nicht als störend oder belästigend.
Einziges Problem ist, wie bereits beschrieben, dass man vor lauter Liquids nicht genau weiß, was man denn nun verdampfen soll.
Meine persönlichen Erfahrungen mit der Ego T sind sehr positiv, ich hatte als Einsteiger keiner Probleme mit dem Gerät klar zu kommen! Die Rauchentwicklung war sehr schnell sehr gut und auch geschmacklich bin ich mit dem T Modell sehr zufrieden.
Man wird allerdings auf der Straße doch recht blöd angeguckt, wenn man an der Ego zieht und da doch tatsächlich Dampf aufsteigt…
Fazit ist auf jeden Fall, dass ich definitiv nicht mehr zur normalen Fluppe greifen werde!